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Integratives Bodywork

Was ist Integratives Bodywork?

Rolfing wird auch als „Strukturelle Integration“ bezeichnet. Die Rolfing-Methode spielt bei dieser Arbeit die wesentliche Rolle. Hinzu kommen meine Erfahrungen aus dem Tanz, Stretching, Yoga, Alexandertechnik und das, was ich Stabilitäts-Coaching nenne. Dieses Paket bezeichne ich als „Integratives Bodywork“.

Der Ursprung von Verspannungen

Babys ahmen ihre Eltern nach und können so auch deren Fehlhaltung übernehmen. Später folgen der Druck in der Schule und die Ängste in der Pubertät, die sich als Schutzhaltung im Körper ausdrücken. Manchmal rufen aber auch das westliche Schönheitsideal oder eine militärische Haltung im Körper Verspannungen hervor. Diese verformen einen Körper sehr langsam, bis nach vielen Jahren die gesamte Körperstatik verschoben ist. 

Ein Jugendlicher, dessen Körper nichts „Besseres“ kennt, wird seine verschobene Körperstatik als „normal“ empfinden. Im Verlauf von Jahren durchlebt sein Körper nun immer wieder Stress im Alltag. Im Stress zieht sich der Körper zusammen, er kontrahiert in das bestehende Muster hinein und verstärkt so die verschobene Statik.

Dieser Prozess wird in der Regel erst relativ spät wahrgenommen. Der Körper passt sich an die verschobene Statik immer mehr an, indem er Umbauprozesse organisiert: Gewebe wird verstärkt, Gelenke werden einseitig abgenutzt. Unwohlsein und Schmerzen treten auf. Überlastete Muskeln werden schwach. Die Körperspannung lässt nach. Nachfolgend ein paar typische Symptome:

  • Schulter- und Armprobleme beim Sitzen am PC
  • Probleme, wenn Sie lange stehen
  • Probleme mit dem Liegen und der Matratze
  • Probleme beim Sich-Umdrehen und Einparken
  • Nackenschmerzen und Spannungskopfschmerzen
  • harte und verspannte Schultern

Was erwartet mich?

Eine Zusammenarbeit erwartet Sie – eine Entdeckungsreise, auf der Sie und ich gemeinsam einen Weg suchen, Ihrem Körper zu helfen. Er ist unsere Landkarte. Mit drei Aspekten werden wir uns immer wieder auseinandersetzen:

  • Aufmerksamkeit
  • Stabilität 
  • Bewegungsfreiheit

Aufmerksamkeit

  • Sie werden sich Ihrer Angewohnheiten bewusst.
  • Sie lernen Spannungen und Dysbalancen wahrzunehmen.

Stabilität

  • Mit manuellen Rolfing-Techniken löse ich Stellen, die zu stabil, d.h. verspannt sind.
  • Durch Stärkung von bestimmten Muskeln gleichen Sie mangelnde Stabilität aus.
  • Durch Wahrnehmung der Gravitation im Körper lernen Sie, sich auszubalancieren.

Bewegungsfreiheit

  • Wir erarbeiten gemeinsam Stretch- und Dehnübungen.
  • Durch Veränderung von gewohnten Bewegungsmustern verhindern Sie den Rückfall in bekannte Verspannungen.
  • Mit manuellen Rolfing-Techniken verhelfe ich Ihrem Körper zu mehr Bewegungsfreiheit.

In jeder Session werden wir diese drei Punkte erneut erforschen.

Was ist das Ergebnis?

Das Ziel dieser Arbeit ist kein Endzustand wie „gesund“ oder „schmerzfrei“, sondern ein Prozess, der das in Bewegung bringt, was festgehalten wurde; ein Prozess, der Raum im Körper schafft, den Sie in Ihrem Alltag mit Bewegung ausfüllen können. Die Schmerzen, derentwegen Sie ursprünglich kamen, werden sich lösen, je mehr Sie sich entspannen, aufrichten und frei bewegen.

Endlich werden Sie sich in Ihrem Körper wieder wohlfühlen können. Sie werden auch Ihren Körper aufmerksamer wahrnehmen und ein feineres Gespür für Balance und Körperhaltung entwickeln. Wenn Sie dann im Alltag immer öfter bemerken, wie beschwingt und leichten Schrittes Sie durch die Welt gehen, wie Ihre Bewegungen locker und leicht fließen, und wenn Sie entdecken, dass „Bewegung“ und „Freiheit“ wie Bruder und Schwester sind – dann beginnen Sie diese neue Freiheit zu genießen. Dann sind Sie auf dem richtigen Weg. 



Beitrag von mir über:

Was ist Bodywork?
Der Begriff „Bodywork“ (dt. Körperarbeit) stammt aus der Selbsterfahrungsbewegung der 60er, 70er und 80er Jahre. Pioniere wie Alexander Lowen, Dr. Ida Rolf und Dr. Milton Trager prägten den Begriff „Bodywork“, um manuelle Techniken und Methoden zu beschreiben, die direkt mit dem menschlichen Körper arbeiten.